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Antworten hat Herr Roos mit seiner substanzlosen Haushaltsrede nicht gegeben. Wann das Haushaltsloch erkennbar war, vor oder nach der Kommunalwahl, bleibt unbeantwortet. Mit den gestellten Fragen  hat er sich nicht auseinandergesetzt sondern diese pauschal als haltlos herbequalifiziert. Eine inhaltliche, mit belastbaren Zahlen untermauerte, Diskussion hat Herr Roos bislang verweigert. Hat er sie vermieden, weil er etwas zu verbergen hat ? Der Verdacht, das Herr Roos die Wähler vor der Wahl vorsätzlich in Unkenntnis über die finanzielle Situation ließ, bleibt bestehen. Sollte sich in den weiteren Haushaltsberatungen dieser Verdacht erhärten, wäre Herr Roos des Wahlbetruges überführt. Darüber hinaus hätte er die CDU/SPD/Grünen Zählgemeinschaft uneinlösbare Wahlversprechen machen und so ins offene Glaubwürdigkeitsmesser rennen lassen. Das finanzpolitische Debakel geht aber noch weiter. Es heißt die Fehlbeträge würden der Ausgleichs- bzw. der allgemeinen Rücklage „entnommen“. Die Rücklagen stellt aber lediglich  Bilanzposten dar, denen keine liquiden Mittel gegenüber stehen. Die Haushaltslöcher der Jahre 2008-2013 in Höhe von 7 Mio € werden auf Pump finanziert und der Haushaltsplan sieht bis zum Ende Amtszeit des Herrn Roos keine wesentliche Tilgung vor. Saerbeck steht schlecht da. Die Gemeindefinanzen sind strukturell defizitär. Den Abbau des strukturellen Defizits scheint Herr Roos Anderen überlassen zu wollen. Politische Seriösität ist etwas Anderes. Mit der Wahlgeschenkpolitik der letzten 15 Jahre hat Herr Roos das Schiff mutwillig in finanzielle Seenot gebracht und der Rat bekommt jetzt den schwarzen Peter zugeschoben den Kahn wieder flott zu machen. Die Mannschaft eines sinkenden Schiffes ist gut beraten Ballast über Bord zu werfen. Wer in Saerbeck zu politischen Ballast wurde ist deutlich.
 

Dominik Kramer



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