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Laut
Mitteilung des Ordnungsamtes des Kreises Steinfurt werden
grundsätzlich die Berichte des Technischen Kompetenzzentrums des
Institutes der Feuerwehr NRW an die Ordnungsämter und damit an die
Bürgermeister und die Wehrleitungen weitergeleitet. Das Herr
Roos seine „Post“ nicht sorgfältig bearbeitet,
heißt jedoch nicht, dass die Wehrleitung der Freiwilligen
Feuerwehr Saerbeck unseren Bürgermeister hintergangen hat oder
„Fakten“ schaffen wollte. Das Feuerwehrauto ist aus dem
Baujahr 1972. Bereits in den vergangenen Jahren gab es immer wieder
Probleme mit dem Fahrzeug. Die zuständigen Gerätewarte
lehnten jede weitere Verantwortung für das Fahrzeug ab. Meines
Erachtens hatte die Wehrleitung aufgrund des Berichtes des Technischen
Kompetenzzentrums keine andere Wahl, als die Nutzung des betroffenen
Fahrzeuges zu untersagen. Bei der Entscheidung stand die Sicherheit der
Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Vordergrund.
Wenn Herr Roos der Ansicht ist, dass es bei der Sicherheit von
Einsatzfahrzeugen nur auf den „TÜV-Bericht“ ankommt,
ist er schlecht informiert, denn für Einsatzfahrzeuge gibt es
spezielle Richtlinien, die ihm bekannt sein sollten. Wird das Fahrzeug
als nicht einsatzbereit eingestuft, muss die Einsatzbereitschaft
wiederhergestellt werden. Herr Roos sollte mit den Zuständigen
lösungsorientiert diskutieren und nicht pauschal und
unqualifiziert das Misstrauen auszusprechen. Die Kameradinnen und
Kame-aden der Freiwilligen Feuerwehr investieren viel Zeit und Arbeit
und gegebenenfalls ihr Leben für unsere Sicherheit. Herr Roos
sollten sich schämen eine solche „Ohrfeige“ an die
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ausgeteilt zu haben und sich
schnellstmöglichst, nicht nur für den Ton den er angeschlagen
hat, entschuldigen.
Steffen Wenners-Epping
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